Die Feuerwehr Nörtershausen hat zum Glück nicht sehr viele Einsätze. Die Auflistung zeigt einen Ausschnitt aus den Einsatztätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Nörtershausen. Besonders aus den frühen Jahren liegen leider keine oder nur sehr lückenhafte Einsatzberichte vor. Daher gibt es an dieser Stelle auch nicht sehr viel zu sehen. Die hier aufgefährten Einsätze zeigen jedoch, wie wichtig eine schlagkräftige, gut ausgebildete und ausgerüstete Wehr auch in einem kleinen Ort wie Nörtershausen ist. Bei nahezu allen Einsätzen wäre ohne unser schnelles Eingreifen der Sach- und vor allem der Personenschaden wesentlich größer.
Am 21.01.2010 wurden die Wehren Nörtershausen und Alken um 07.04 per Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Fahrzeugbrand auf der L207 (Alkener Berg) alarmiert. Beim Eintreffen des TSF stand das nach einem Unfall auf der Seite liegene Fahrzeug bereits in Vollbrand. Die erste Erkundung ergab, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befanden. Zusammen mit der anwesenden Polizeistreife wurde die L207 abgesperrt und Kleinlöschgerät zur Sicherung vorgenommen. Durch die eintreffende FF Alken wurde der Brand mit einem Schwerschaumrohr gelöscht und die Einsatzstelle gegen 08.30 der Polizei übergeben.
Samstag, 22.08.2009, 15:40 h
Tragisches Geschehen im Hunsrück bei Koblenz. Zwischen den Ortschaften Pfaffenheck und Boppard-Buchholz setzte der Fahrer eines VW-Pritschenwagens ( Kleintransporter ) auf gerader Strecke zum Überholen an. Dabei kollidierte er mit einem entgegen kommenden Quad ( ein kraftradähnliches Vierradkraftfahrzeug ) und einem Pkw. Der 46-Jährige Fahrer des Quad und sein vermutlich 10-jähriger Sohn, der auf dem Quad mitgefahren war, versterben noch an der Unfallstelle. In dem Pkw werden 2 Frauen leicht, im überholenden Transporter der 32-jährige Unfallfahrer sowie sein Beifahrer schwer verletzt. Die verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Dabei war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt.
Alle an dem Unfall beteiligten Personen stammen aus der Region Hunsrück. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 24.000 €. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Unfallursache dürfte, wie auch Zeugen bestätigen, in dem Überholen trotz Gegenverkehr liegen. Bei der Bergung und Absicherung der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte eingesetzt. Während der Dauer der Arbeiten musste die B 327 voll gesperrt werden.
Quelle: Polizeibericht
Bilder: Rhein-Zeitung und SWR, Video bei Winkler-TV
Am 25.10.2008 gegen 16:30 zu einem Wasserrohrbruch in Pfaffenheck auf der Klosterheck alarmiert, stellten wir fest, dass eine Überdruckleitung eines Dampfkessels Druck abließ. Als Ursache des Austritts stellten sich Wartungsarbeiten am Dampfkessel heraus, ein Eingreifen unsererseits war somit nicht erforderlich.
Gegen 08.15 wurden die Wehren Alken, Brodenbach und Nörtershausen zur Unterstützung der Feuerwehr Oberfell sowie der Polizei alarmiert, um eine vermißte Person zwischen Oberfell und Boppard zu suchen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde außerdem die Feuerwehr Buchholz hinzugezogen. Die vermißte Person meldete sich gegen 11.00 telefonisch, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.
Am 06. August 2008 ereignete sich auf Kreuzung B327/L207 bei Pfaffenheck ein Verkehrsunfall zwischen einem Tankzug und einem PKW. Der aus Richtung Nörtershausen kommende PKW übersah den Richtung Koblenz fahrenden Tankzug und kollidierte mit diesem. Da die zuständige Feuerwehr Buchholz zu einem Paralleleinsatz auf der A61 ausgerückt war, wurden die Feuerwehren Alken und Nörtershausen alarmiert. Der Rettungsdient war beireits an der Einsatzstelle, neben der Sicherung des Brandschutzes wurde sofort die Nachalarmierung der Feuerwehr Boppard veranlaßt, ebenso stieß die Feuerwehr Buchholz nach Ende des Einsatzes auf der A61 zu diesem Einsatz hinzu. Die Insassen des PKW wurden aus ihrem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Bilder zu diesem Einsatz sind auf der Seite der Feuerwehr Buchholz zu finden.
Jäh unterbrochen wurde die weihnachtliche Ruhe der Nörtershausener Feuerwehrmänner durch Sirenengeheul am 26.12. um 16:40 Uhr. Aufmerksame Nachbarn hatten Feuerschein im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses in Nörtershausen bemerkt und die Feuerwehr durch den Feuermelder am Gerätehaus alarmiert. Nach etwa drei Minuten waren zwei Feuerwehrfahrzeuge und 15 Feuerwehrmänner am Einsatzort und begannen mit der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Hierbei kam erstmal das im Sommer mit Mitteln des Fördervereins angeschaffte Hohlstrahlrohr zum Einsatz, dass durch eine feine Vernebelung des Wassers und eine von 60-235l/min einstellbare Durchflußrate eine sehr effektive und sichere Brandbekämpfung erlaubt. Durch die Hitze hatten sich bereits einige Einrichtungsgegenstände verformt, wenige Minuten später wären wahrscheinlich auch diese in Brand geraten. Nachdem der Brand um etwa 17:00 gelöscht und das gefrierende Löschwasser mit Salz abgestreut war, konnte die Einsatzstelle um 17:20 den Besitzern übergeben werden.
Bei diesem Einsatz zeigt sich, dass die Aufmerksamkeit der Nachbarn und eine schlagkräftige Feuerwehreinheit von großem Wert sind. Wenn ein solcher Brand nachts entsteht, ist die Entdeckungszeit deutlich länger. Für die schlafenden Hausbewohner evtl. zu lange – schon zwei Atemzüge des giftigen Brandrauches können tödlich sein. Rauchmelder können hier Leben retten.
Unterstützung des Rettungsdienstes am 19.11 gegen 19.00 in der Nähe der Grillhütte in Pfaffheck.
Am Samstag dem 13. September 2008 wurde unsere Wehr zur Rettung einer verletzten Katze in Pfaffenheck gerufen. Die Katze befand sich bereits seit längerer Zeit auf einem Baum und machte keine Anstalten, diesen zu verlassen. Nachdem die vierteilige Steckleiter am Baum in Stellung gebracht wurde und ein Feuerwehrmann im Begriff war, diese zu besteigen, beschloß die Miezekatze, den Baum doch freiwillig zu verlassen.
Gegen 18.30 alarmierte die Leitstelle Mayen die Feuerwehren aus Alken, Oberfell und Nörtershausen zu einem Lagerhallenbrand in Pfaffenheck. Eine kurze Lageerkundung ergab, dass lediglich Holz in einer Baggerschaufel brannte. Da unser TSF über keinen Wassertank verfügt und eine Wasserversorgung erst über 500m hätte hergestellt werden müssen, löschten wir nur die Flammen mit der Kübelspritze ab. Nach Eintreffen der Feuerwehr Oberfell konnte diese mit dem Wasser aus dem Tank des Kleinlöschfahrzeuges den Brand vollständig löschen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Alken wurde nicht mehr benötigt.