Berichte

Verkehrsunfall 22.08.09

Samstag, 22.08.2009, 15:40 h

Tragisches Geschehen im Hunsrück bei Koblenz. Zwischen den Ortschaften Pfaffenheck und Boppard-Buchholz setzte der Fahrer eines VW-Pritschenwagens ( Kleintransporter ) auf gerader Strecke zum Überholen an. Dabei kollidierte er mit einem entgegen kommenden Quad ( ein kraftradähnliches Vierradkraftfahrzeug ) und einem Pkw. Der 46-Jährige Fahrer des Quad und sein vermutlich 10-jähriger Sohn, der auf dem Quad mitgefahren war, versterben noch an der Unfallstelle. In dem Pkw werden 2 Frauen leicht, im überholenden Transporter der 32-jährige Unfallfahrer sowie sein Beifahrer schwer verletzt. Die verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Dabei war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Alle an dem Unfall beteiligten Personen stammen aus der Region Hunsrück. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 24.000 €. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Unfallursache dürfte, wie auch Zeugen bestätigen, in dem Überholen trotz Gegenverkehr liegen. Bei der Bergung und Absicherung der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte eingesetzt. Während der Dauer der Arbeiten musste die B 327 voll gesperrt werden.

Quelle: Polizeibericht
Bilder: Rhein-Zeitung und SWR, Video bei Winkler-TV

Heiße Bescherung am 2. Weihnachtsfeiertag

Jäh unterbrochen wurde die weihnachtliche Ruhe der Nörtershausener Feuerwehrmänner durch Sirenengeheul am 26.12. um 16:40 Uhr. Aufmerksame Nachbarn hatten Feuerschein im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses in Nörtershausen bemerkt und die Feuerwehr durch den Feuermelder am Gerätehaus alarmiert. Nach etwa drei Minuten waren zwei Feuerwehrfahrzeuge und 15 Feuerwehrmänner am Einsatzort und begannen mit der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Hierbei kam erstmal das im Sommer mit Mitteln des Fördervereins angeschaffte Hohlstrahlrohr zum Einsatz, dass durch eine feine Vernebelung des Wassers und eine von 60-235l/min einstellbare Durchflußrate eine sehr effektive und sichere Brandbekämpfung erlaubt. Durch die Hitze hatten sich bereits einige Einrichtungsgegenstände verformt, wenige Minuten später wären wahrscheinlich auch diese in Brand geraten. Nachdem der Brand um etwa 17:00 gelöscht und das gefrierende Löschwasser mit Salz abgestreut war, konnte die Einsatzstelle um 17:20 den Besitzern übergeben werden.
Bei diesem Einsatz zeigt sich, dass die Aufmerksamkeit der Nachbarn und eine schlagkräftige Feuerwehreinheit von großem Wert sind. Wenn ein solcher Brand nachts entsteht, ist die Entdeckungszeit deutlich länger. Für die schlafenden Hausbewohner evtl. zu lange – schon zwei Atemzüge des giftigen Brandrauches können tödlich sein. Rauchmelder können hier Leben retten.

Silbernes Ehrenzeichen, Beförderungen und ein neuer Wehrführer

Der Jahresabschluß der Feuerwehr Nörtershausen stand diesem Jahr unter dem Zeichen von Ehrungen, Beförderungen und der Neuwahl des Wehrführers. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr Nörtershausen wurde Markus Wermann von Verbandsgemeindebürgermeister Bruno Seibeld das silberne Feuerwehrehrenzeichen verliehen. Ortsbürgermeister Charly Emser überreichte im Namen der Ortsgemeide ein Weinpräsent als Dank für die geleistete Arbeit. Im Anschluß beförderte Bürgermeister Seibeld den ehemaligen Wehrführer Josef Bildhauer wurde zum Oberbrandmeister, Michael Sturm und Daniel Bildhauer zum Brandmeister und Jens Kerber zum Feuerwehrmann. Der amtierende Wehrführer Stephan Schwind erklärte, dass er nach Rhens umgezogen sei und sein Amt als Wehrführer zum 31.12.2009 niederlegt. Die Feuerwehr Nörtershausen bedankt sich nochmals bei Ihm für seine geleistete Arbeit und dafür, dass er uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. Als Nachfolger wurde Daniel Bildhauer gewählt, der zum 01.01.2009 das Amt des Wehrführers übernehmen wird. Stellvertretender Wehrführer bleibt Michael Sturm.

Neues Hohlstrahlrohr

Durch Mittel des Fördervereins angeschafft konnten wir im August die erste Ausbildung an unserem ersten Hohlstrahlrohr vom Typ AWG Turbospritze 2235 durchführen. Dieses liefert einen einstellbaren Durchfluß zwischen 60 und 235l/min und erzeugt Wassertropen in der Größenordnung von 0,3mm Durchmesser. Im Vergleich zu den üblichen Mehrzweckstrahlrohren bedeutet dies durch die größere Wasseroberfläche eine deutlich gesteigerte Wärmebindungsfähigkeit des Wassers und somit einen geringeren Wasserschaden sowie vorallem eine deutlich erhöhte Sicherheit für die vorgehenden Feuerwehrmänne, denn ein Mehrzweckstrahlrohr bietet besonders gegen eine schnelle Brandausbreitung (sog. Flash-Over) keinen ausreichenden Schutz für die vorgehenden Kräfte. Das neue Strahlrohr wird durch den ersten vorgehenden Trupp, bei Gebäudebränden unter Atemschutz, eingesetzt, dazu werden in den nächsten Wochen alle Atemschutzgeräteträger nochmals an diesem Strahlrohr gesondert ausgebildet.